Vortrag

2A03: Hands-on Session: Virtualisierung mit XEN-Cluster

Inhalt

Virtualisierung, als Mittel zur Kostensenkung, Aufwandsreduzierung, Skalierung nach Bedarf, optimalen Ressourcennutzung und somit Leistungssteigerung ist derzeit ein zentrales Thema in der IT. Die Cluster Virtualisierung ermöglicht das Zusammenfassen von mehreren Servern zu einer Einheit, einem so genannten Single System, das so einfach zu verwalten ist, wie eine einzelne Workstation. Virtualisierung im Zusammenhang mit Hochverfügbarkeits-Clustern auf Basis eines Single System Images (SSI) ermöglicht die Konsolidierung der Daten, bietet einen hohen Investitionsschutz für die Hardware, schafft die Voraussetzung für Serverless Backup und den Einsatz von Protokollen wie iSCSI, um nur einige Vorteile zu nennen.
Zur Virtualisierung von Servern unter Linux eignet sich besonders XEN - eine professionelle und sehr performante freie Software. XEN nützt das Prinzip der Paravirtualisierung, mit dem Vorteil, Gast-Betriebssysteme erheblich performanter arbeiten lassen zu können als z. B. bei VMware, da die Hardware nicht vollständig emuliert werden muss. Stattdessen werden dem Gast-Betriebssystem definierte Schnittstellen für die Nutzung der Hardware angeboten.
Zusammen mit dem com.oonics Diskless Shared Root Konzept und XEN können hochverfügbare, einfach skalierbare Linux-Cluster kreiert werden.
Praktischer Teil
Demonstration durch den Workshop-Leiter:
- Aufsetzen eines Basis Diskless Shared Root Clusters
- Konfiguration von XEN für den Cluster-Betrieb
- Importieren einer virtuellen Maschine
- Demonstration auf dem Cluster
Die Teilnehmer lernen, wie ein XEN-Cluster auf Diskless Shared Root Basis installiert und konfiguriert wird und haben am Ende des Workshops einen Überblick über die sich bietenden Möglichkeiten der Kombination Diskless Shared Root Cluster und XEN.
Kenntnisse in Virtualisierung und Linux sind Voraussetzung.

Zielgruppe

Technisch, Fortgeschrittene

Referent

Reiner Rottmann, ATIX AG